Herzlich Willkommen auf der offiziellen Website der Föderation der Aramäer in Deutschland
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"Menschenrechtsthema von nationaler und internationaler Bedeutung" |
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Mittwoch, 16. Mai 2012 |
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Michael Brand MdB zur Lage der Aramäer in der Türkei
Aus Anlass eines Treffens zur Übergabe eines Offenen Briefes zur Lage der Aramäer (syrisch-orthodoxe Christen) in der Türkei durch den Bundesvorsitzenden der Föderation der Aramäer in Deutschland, Daniyel Demir, hat Michael Brand MdB, Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag, die Anliegen der Aramäer in der Türkei als "Menschenrechtsthema von nationaler und internationaler Bedeutung" bezeichnet.
"Der Umgang mit Minderheiten sagt viel aus über die Würde eines Landes", betonte Brand im Anschluss an das Treffen. Er forderte "unseren traditionellen Partner Türkei sehr herzlich und nachdringlich dazu auf, das Erbe der Türkei auf nationale wie internationaler Ebene dadurch zu bewahren und zu stärken, dass die historische Toleranz in dem Land auch gegenüber der Minderheit der Aramäer volle Geltung erhält".
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Solidarität mit Mor Gabriel |
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Geschrieben von: Bernard Bode // MENSCHENRECHTE
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Mittwoch, 16. Mai 2012 |
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Alle Fraktionen des Bundestages setzen sich für den Fortbestand des Klosters Mor Gabriel im Südosten der Türkei ein. Das zeigte eine Debatte, bei der am Donnerstag über einen gemeinsamen Antrag der Union und der FDP-Fraktion (17/9185) für den Erhalt des Klosters diskutiert wurde. Darin fordern die Koalitionsfraktionen die Bundesregierung auf, sich gegenüber der Türkei weiter dafür einzusetzen, die Existenzgrundlage des Klosters zu sichern. Mor Gabriel gilt als Zentrum der aramäisch sprechenden christlichen Minderheit in der Türkei. Seit mehreren Jahren sind gegen das Kloster Prozesse anhängig, die einen Abriss der Anlage zur Folge haben könnte.
Erika Steinbach von der CDU/CSU-Fraktion sagte, Mor Gabriel sei das Symbol und der Gradmesser für das Umgehen des türkischen Staates mit religiösen Minderheiten. Auch Pascal Kober (FDP) machte deutlich, dass man im Interesse weiterer religiöser Minderheiten verpflichtet sei, das Kloster zu retten. Angelika Graf (SPD) sagte, man müsse dafür sorgen, die über 1.600 Jahre alten Rechte der aramäische Christen zu respektieren.
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Dachverband der Aramäer in Deutschland am 26.04.2012 im Deutschen Bundestag: |
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Mittwoch, 16. Mai 2012 |
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Beratung zum Antrag der CDU/CSU und FDP-Bundestagsfraktion ´Fortbestand des Klosters Mor Gabriel sicherstellen´ (17/9185)
Die Plenardebatte wurde auf Einladung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von einer Delegation des Dachverbands der Aramäer in Deutschland verfolgt.
Die mehrköpfige Delegation, vertreten durch Frau Dr. Selva Can (Vorsitzende der „Stiftung zum Erhalt und zur Förderung des Aramäischen Kulturerbes“) wurde nach einem Hinweis von MdB Erika Steinbach auf die Anwesenheit von Vertretern der aramäischen Gemeinschaft von den Abgeordneten mit einem Applaus begrüßt (ab 17. Min.)
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Pressemitteilung vom 15.04.2012 |
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Dienstag, 15. Mai 2012 |
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Nachtrag zur Bundestagsdebatte am 26.04.2012 zum Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und FDP „Fortbestand des Klosters Mor Gabriel sicherstellen“ (Drucksache 17/9185 vom 27.03.2012)
HEIDELBERG/BERLIN, 14.05.2012 – Unter dem Tagesordnungspunkt 11 fand am 26.04.2012 die Beratung im Bundestag zum Antrag der beiden Koalitionsfraktionen statt. An der Plenardebatte beteiligten sich Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien (Pascal Kober-FDP, Angelika Graf-SPD, Erika Steinbach-CDU/CSU, Lukrezia Jochimsen-LINKE, Ute Granold-CDU/CSU, Josef Phillip Winkler-Bd.90/Grüne).
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